Hönower Adventsfest

Hönower Adventsfest in der Jugendwerkstatt Hönow e.V.

Die Vorbereitungen für das diesjährige traditionelle Hönower Adventsfest der Jugendwerkstatt Hönow e.V. laufen auf Hochtouren.

Am ersten Adventssonntag, dem 02.12.2012 findet das Weihnachtsfest nunmehr zum vierzehnten Male statt. Der Veranstaltungsort wird erstmalig auf dem Gelände der Jugendwerkstatt Hönow e.V. in der Dorfstraße 26a, 15366 Hoppegarten / OT Hönow sein. Das Fest wird wie jedes Jahr um 14:00 Uhr mit einem musikalischen Gottesdienst in der Dorfkirche eingeläutet.

Neben der sehenswerten Ausstellung „Hönower Perspektiven“ verschiedener ortsansässiger Künstler und der Möglichkeit eigene Holz- und Feuerskulpturen herzustellen, wird auch in diesem Jahr Madame Knöpfchen um 16:00 und um 17:00 Uhr die Kinder mit ihren Märchen verzaubern ( KNOPF NICHT VERGESSEN FÜR DEN EINTRITT) und die Musikschule Fröhlich mit ihrer Akkordeon-Musik für weihnachtliche Stimmung sorgen. Eine Trommler-Gruppe wird zusätzlich für gute Stimmung am Lagerfeuer sorgen. Während sich die Großen mit weihnachtlichen Köstlichkeiten entspannen, können sich die Kleinen beim Ponyreiten, diversen Bastel- und Kreativangeboten sowie Knüppelteigrösten ausprobieren.

Wir freuen uns, Sie an diesem besinnlichen Nachmittag bei uns begrüßen zu dürfen, um mit Ihnen gemeinsam die Weihnachtszeit einzuläuten.

Herbstwandern in der Sächsischen Schweiz

In der ersten Woche der Herbstferien bietet die Jugendwerkstatt Hönow e.V. für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren wieder eine Herbstwanderung an. Wie bereits im vergangenen Jahr ist die Sächsische Schweiz Ziel der Reise. Untergebracht in der Ottomühle im Bielatal geht es vom 29.09. – 05.10.2012 auf abwechslungsreichen und interessanten Wegen quer durch das malerische Gebiet des Elbsandsteingebirges. Neben den täglichen Wandertouren wird es spannende Erlebnisse beim Höhlenklettern geben. Am Ruhetag besuchen wir ein Spaßbad . Zudem werden auch Ausflüge in die nähere Umgebung stattfinden. Am Ende der Woche kann gemeinsam mit den begleitenden Betreuern unter freiem Himmel übernachtet werden. Diese Reise ist eine Kooperationsfahrt der Jugendwerkstatt Hönow e.V. gemeinsam mit der Schulsozialarbeit der Lenné Oberschule in Hoppegarten.

Anmeldung bitte bis zum 24.09.2012 an Jugendwerkstatt Hönow e.V., Dorfstr. 26a (15366 Hoppegarten), per Tel. 03342-302497 oder Email jugendarbeit@jugendwerkstatt-hoenow.de. Am 25.09.2012 findet um 18:30Uhr in den Räumlichkeiten des Vereines ein Vorbereitungstreffen statt.  Die Mitarbeiter der Jugendwerkstatt Hönow e.V. freuen sich auf euch.

Ministerpräsident Matthias Platzeck auf Sommertour im Oderbruch

Sagenhafte 50 (in Worten fünfzig) E-Bikes, geputzt und gewartet von 20 Kooperationspartnern im
Seenland Oder-Spree warteten wie zur Huldigung aufgereiht (Foto) auf den „Deichgrafen“ im Oderbruch. Die Partner im Netzwerk „Sonne auf Rädern“ von Bad Freienwalde bis Eisenhüttenstadt, von Prieros bis Groß Neuendorf taten alles in ihrer Macht stehende, dieses Event erfolgreich vorzubereiten. Die logistische Meisterleistung war bisher keinem der über 30 Journalisten, die den Ministerpräsidenten zur diesjährigen Sommertour begleiteten, eine Mitteilung wert.
Die Sommerreise am 23. August 2012 war vornehmlich dem Wirken Friedrichs des Großen und
dessen 300. Geburtstag im Oderbruch gewidmet. Eine Randnotiz war die Gemeinsamkeit der beiden Repräsentanten, die halfen, den Oderbruch einst und jüngst trocken zu legen. Neben historischen Vergleichen galt es, moderne touristische Konzepte auszuprobieren. So staunten die Tagesgäste auf dem Deich nicht schlecht, als sich der „Deichgraf“ mit den Elektrorädern des Netzwerkes „Sonne auf Rädern“ zwischen Güstebieser Loose und Groß Neuendorf in Szene setzte.
Es hat einfach Spaß gemacht, Ministerpräsident Matthias Platzeck den Unterschied zwischen Pedelec und E-Bike und die einzelnen Unterstützungsmodi des Bosch-Antriebes zu erklären. Er hört zu und ließ sich auch die unterschiedlichen Beweggründe unserer Kooperationspartner in diesem Netzwerk erläutern. Und dann konnte er es selbst erleben: 10 km lang hatte ich Zeit, ihm das Projekt der Jugendwerkstatt vorzustellen und das fast permanent bei Tempo 25, die er vorgab. Ich kam mir vor, wie bei einer Prüfung: So Junge, nun erzähl mir mal was. Wären wir mit „normalen“ Fahrrädern unterwegs gewesen, wäre meine Lobbyarbeit an Luftmangel gescheitert. Mit dem E-Bike waren wir beide noch so gut drauf, dass er sich ein Elektrorad auch privat als Alternative zum Fahrrad vorstellen kann. Er bat mich ausdrücklich, unseren Verleih-Partnern (www.sonne-auf-raedern.de) zu danken, die ihre Räder für die Tour zur Verfügung gestellt hatten.
Es war der kleinste Programmpunkt an diesem Tage, die 10 km mit „Sonne auf Rädern“ durch den
Oderbruch mit dem Brandenburger Ministerpräsidenten. Aber einer, der in der umfangreichen Vor- und Nachbereitung wohl am aufwendigsten zu organisieren war. Allen Beteiligten hat es wieder verdeutlicht, wie wichtig das eigene Erlebnis auf einem E-Bike ist und irgendwie ist man dann wieder bei Friedrich und seiner Neugierde auf die Moderne …

Detlef Grabsch
Projektentwickler des Projektes „Sonne auf Rädern“

PS:Eine Mobilitätsalternative im ländlichen Raum bietet zweifelsohne das Kooperationsprojekt der
Jugendwerkstatt Hönow e.V., des Tourismusverbandes Seenland Oder-Spree in Trägerschaft der
Lokalen Aktionsgruppen Märkische Seen sowie der LAG Oderland. Gemeinsam entsteht ein Beitrag
zur breiteren Nutzung ökologisch sinnvoller und technisch innovativer Fortbewegung. Dabei leisten die Partner vielfältige Aufklärung über das „elektrisch unterstützte Fahrradfahren“.

Auf den Spuren der Indianer

Pünktlich mit Ferienbeginn startete die Jugendwerkstatt Hönow e.V. zu ihrer ersten von drei Erlebnisreisen. 12 Kinder aus Hoppegarten und Umgebung fuhren mit Mitarbeitern des Vereins sowie dem Schulsozialarbeiter der Lenné-Oberschule für eine Woche an den Zootzensee bei Rheinsberg, ca. 90km nördlich von Berlin. Angekommen im Indianercamp wurden die Zelte aufgeschlagen und sogleich ein großes Lagerfeuer errichtet. Bei windigem und teils wechselhaftem Wetter hieß es für die kommenden Tage sich auf Spurensuche der Rothäute zu begeben.

Neben Indianerschmuck basteln und Ponchos gestalten standen vor allem Holz holen und Stockschnitzen auf dem Programm. Das gemeinsame Kochen überm Lagerfeuer sowie der anschließende Großabwasch war nicht nur für Timo (10 Jahre) eine ungewohnte Erfahrung. Ihm hat vor allem das Übernachten in den Zelten Spaß gemacht. Lennert (12 Jahre) meinte: „ Mir hat am meisten der Tierpark gefallen, weil wir dort eine Wolfsfütterung gesehen haben.“ Jeremy (11 Jahre) ergänzt, dass er die drei kleinen Wolfsbabys toll fand und ihn eigentlich nur die vielen Mücken im Indianercamp gestört haben.

Neben Baden gehen, Batiken und Ausflügen u.a. zu einem Waldfest und dem Naturparkhaus Stechlin konnten sich die 8 – 12jährigen Kids im Bogenschießen probieren, viele Spiele spielen oder am Abend lustige Lieder am Lagerfeuer singen. Nils (11 Jahre), der neben einigen anderen Kindern bereits das zweite Mal mit dabei war, freute sich vor allem über die Kanutour und das Pizza essen, welches – belohnt mit wärmendem Sonnenschein – eine Woche voller spannender Erfahrungen und Eindrücke sowie dem Kennenlernen neuer Freunde abrundete.