Ambulante Maßnahmen nach dem SGB

Hilfen zur Erziehung sind Leistungen der Jugendhilfe zugunsten junger Menschen und Familien.

Ambulante Hilfen zur Erziehung dienen als Impuls und Unterstützung und orientieren sich am Selbsthilfeparadigma Sozialer Arbeit. So können erzieherische Hilfen zum Ausgangspunkt von Veränderungsprozessen innerhalb familiärer Strukturen werden, wenn sie individuell, akzeptabel, realistisch und gemeinsam mit den Betroffenen realisiert werden.

Das Hauptziel der ambulanten Hilfen ist, die verschütteten Ressourcen der Familie und Jugendlichen aufzudecken, die Eltern für die Verantwortung ihrer Familien zu motivieren und die Resilienz der Kinder und Jugendlichen nachhaltig zu stärken.

Familien, Kinder und Jugendliche sollen befähigt werden, soziale und gesellschaftliche Probleme zu bewältigen, um ihr Leben eigenverantwortlich und gemeinschaftsfähig zu gestalten.

Die Auftragsgrundlage für die Hilfen zur Erziehung sind das Sozialgesetzbuch VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz).

Kinder, Jugendliche und Familien haben das Recht, sich in allen Angelegenheiten der Erziehung und Entwicklung an das Jugendamt zu wenden.

Unsere Arbeitsansätze der Hilfen zur Erziehung sind partnerschaftliche Arbeit, eine systemische Arbeitsweise und Empowerment.

Qualitätssicherung erfolgt sowohl durch Ausbildung, Weiterbildung und persönliche Kompetenzen der Mitarbeiter als auch regelmäßige Fallsupervisionen, Teamberatungen und Prozessdokumentation.

Leistungsangebote:

Erziehungsberatung nach § 28 SGB VIII

Erziehungsbeistand / Betreuungshelfer nach § 30 SGB VIII

Sozialpädagogische Familienhilfe nach §31 SGB VIII